Spotify bringt Musik ins Metaverse?

Die schwedisch-amerikanische Audio-Streaming-Plattform Spotify hat vor wenigen Tagen eine Stelle für einen Web3-fokussierten Senior Back-End Engineer ausgeschrieben. Dies alles deutet auf einen Masterplan von Spotify hin, sich am Metaverse zu beteiligen.

Laut der Stellenbeschreibung befindet sich der Streaming-Riese noch in der Anfangsphase seiner Web3-Investitionen. “The team, within the Edison/DICE product area, is responsible for driving growth through new technologies, like Web3,” heißt es in der Anzeige.

Der erfolgreiche Bewerber wird mit Spotifys Produkt-, Insights- und Design-Abteilungen zusammenarbeiten. Sie werden sich darauf konzentrieren, die nächsten Wachstumschancen durch neue Technologien, einschließlich Web3, zu entdecken. Zusätzlich zu dieser Rolle hat das Spotify-Team Interesse an der Einstellung eines Senior Managers im Bereich Innovation und Market Intelligence geäußert, der mit aufkommenden Trends vertraut ist, insbesondere mit denen im Zusammenhang mit Web3.

Zweifellos denkt Spotify darüber nach, wie man mit Web3 innovativ sein kann. Die Streaming-Plattform hat in der Vergangenheit versucht, sich in Krypto und Blockchain zu engagieren. Im Jahr 2017 erwarb sie das Blockchain-Startup Mediachain Labs. Darüber hinaus hat das Unternehmen im Jahr 2020 eine Stelle ausgeschrieben, die sich mit der Strategie und Innovation im Zahlungsverkehr befasst, wobei der Schwerpunkt auf Blockchain und Kryptowährungen liegt.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass einige der größten Künstler von Spotify, darunter Travis Scott, Marshmello und Justin Bieber, bereits andere Plattformen genutzt haben, um im Metaverse aufzutreten. Außerdem haben die Spotify-Gesellschafter Sony Music Entertainment und Universal Music Group bereits in das Metaverse investiert.

Spotify versucht, zu seinen Konkurrenten aufzuschließen, die bereits ihre Web3-Pläne angekündigt haben. YouTube stellt derzeit direkt für ein Web3 ein, während Twitter NFT-Profilbilder eingeführt hat. Noch wichtiger ist, dass Web3-Streamingdienste wie Myx zu direkten Konkurrenten von Spotify werden.